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Campaignwatch: „We will burn this motherfucker down!“ – Wenn Senioren die Republikaner vor Wahlbetrug warnen…

26. Oktober 2012
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Gestern habe ich hier noch über die Mobilisierung der Jungwähler im US-Wahlkampf geschrieben. Nun bin ich gerade auf einen Web-Spot gestoßen, der – auf ziemlich deftige Weise – eine ganz andere Altersgruppe der US-Wählerschaft als Protagonisten nutzt: die Senioren. Und hinter dem Spot steckt als Produzent niemand geringeres als… Michael Moore!

„A Message from The Greatest Generation“ fängt zunächst ganz harmlos an: Wir befinden uns im „Rosebud Nursing Home“ und sehen einige recht betagte Bewohner vor uns. Dann fängt Marie (97 Jahre alt) an zu erzählen: „I was born in 1915 during World War I. My first vote was in 1940 for Franklin D. Roosevelt and I have not missed an election since.“ Noch denkt man, dass man es mit einem klassischen Zielgruppen-Spot zu tun hat. Doch dann:

„And I want the Republican Party to know: If your voter suppression throughout this beautiful country enables Romney to oust Barack Obama we will burn this motherfucker down!“

Und Dorothi (75 Jahre alt) legt nach:

And if the Republicans steal this election, I am going to track down Mitt Romney and give him the world’s biggest cock punch! What’s the matter, sunny? You never heard that phrase ‚cock punch‘? Hah, right in the nut sack!

John (85 Jahre alt) hat schließlich eine Nachricht an „our kids, for Democrats, for anyone who care about hones elections“:

If you let the Republicans do this to you again, after we die we’re gonna look down on you from heaven and we’re gonna make a point of watching you have sex… every time! No matter how kinky!“

Und Marie ergänzt: „Especially if we are related!“ Nicht umsonst ist der Spot auch mit dem Kürzel „NSFW“ (Not suitable/safe for work) versehen. Denn der ein oder andere (unfreiwillige) Zuhörer könnte sich durch die deftige Sprache ja durchaus belästigt fühlen. Ich bin deshalb auch gespannt, ob der Spot online bleiben wird oder ob MoveOn.org (der pro-demokratische PAC, der hinter dem Spot steckt) ihn bald wieder zurückziehen muss. Denn Romney als „motherfucker“ zu bezeichnen, dem ein „cock punch“ droht, das ist schon harter Tobak, selbst für den amerikanischen Wahlkampf…

(Tipp: Spot bis ganz zum Schluss schauen, um Johns Tanzeinlage nicht zu verpassen. :))

Nachtrag (29.10.2012): Mittlerweile gibt es auch noch eine „safe for work“-Variante des Videos, obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, ob dieses ständige Gepiepse bei den „bösen Wörtern“ am Arbeitsplatz so eine wahnsinnig viel bessere Idee ist als die bösen Wörter selbst… :)

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