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Campaignwatch: „Who’s in Charge?“ – Pro-republikanischer Super-PAC lässt Hillary Clintons ‚3 AM‘-Spot wiederaufleben

23. Oktober 2012
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Eine beliebte (Rand-)Disziplin im amerikanischen Wahlkampf ist ja das Spot-Recycling. Hierbei werden – zumeist berühmte bzw. erfolgreiche – Spots aus früheren Wahlkämpfen als Vorbild für einen neuen Spot genommen und teilweise nur geringfügig verändert bzw. aktualisiert. Manchmal handelt es sich dabei auch um Spots des gegnerischen Lagers und manchmal sogar um Spots aus dem aktuellen Wahlkampf.

So hatte ich hier in einem früheren Beitrag schon einmal von dem berühmten „3 AM“-Spot von Hillary Clinton berichtet, mit dem im demokratischen Vorwahlkampf 2008 Obamas mangelnde außenpolitische Erfahrung thematisiert wurde:

Obamas Team reagierte damals mit einem fast identischen Konter-Spot, der statt der mangelnden Erfahrung Obamas die mangelnde Urteilskraft von Hillary Clinton angriff.

Nun ist der „American Future Fund„, ein pro-republikanischer Super-PAC, auf die Idee gekommen, diesen Spot noch einmal für den aktuellen Präsidentschaftswahlkampf zu recyceln. Und zwar mit der Botschaft, dass Obama die Verantwortung für außenpolitische Krisen nicht selbst übernimmt, sondern an seine Außenministerin Hillary Clinton abschiebt. Keine schlechte Idee, finde ich, nur wurde der Spot kaum von den Medien aufgegriffen und deshalb bislang auch lediglich knapp 80.000 Mal angeklickt. Schade eigentlich, denn ein Klick lohnt sich, v.a. wenn man die beiden Vorgänger-Spots kennt:

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