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Campaignwatch: Obamas 4-Punkte-Plan, Romneys 3-Punkte-Plan, Barry The Hero, President Flexible und Obamas „wahrer“ Vater…

28. September 2012
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Heute mal ein kleines Potpourri mit aktuellen Wahl-Spots und YouTube-Videos aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf, die mir aus verschiedenen Gründen aufgefallen sind. Da wäre zunächst ein zweiminütiger (!!) TV-Spot von Obama, in dem sich dieser mal nicht in erster Linie mit seinem Herausforderer beschäftigt, sondern ausnahmsweise auch mal mit seinen eigenen politischen Plänen – und das ungewohnt konkret (für einen Wahl-Spot):

Bei dem Obama-Spot handelt es sich vermutlich um eine direkte Reaktion auf den Romney-Spot „The Romney Plan“, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Denn beide Spots haben einen sehr ähnlichen Inhalt und Aufbau: Der Kandidat richtet sich direkt an die Wähler und erläutert seine Pläne für die Zukunft anhand einiger zentraler Punkte. Nur, dass Obamas Spot eben mehr als doppelt so lang ist wie Romneys Spots. Und: Während Obama direkt in die Kamera spricht, spricht Romney an ihr vorbei, was auf mich irgendwie seltsam wirkt (wen will er denn ansprechen, den Interviewer oder die Zuschauer?):

Dann wäre noch das Web-Video „Barry The Hero“, das gestern von „Special Operations Speaks“ online gestellt wurde. Wir erinnern uns: Das sind die Jungs, die Obama in guter alter Swiftboat-Tradition mit einem Geheimnisverrat-Vorwurf fertig machen wollen. Nun haben sie aber wohl festgestellt, dass ihre düsteren Verschwörungsfilmchen nicht so richtig angekommen sind und versuchen es stattdessen mit einem Zeichentrick-Film, der die gleiche Aussage in eine Erzählung aus Obamas Vergangenheit packt (und damit man sie nicht verklagen kann, nennen sie Obama nicht Obama, sondern „Barry Soetoro“). Botschaft: Obama hat sich schon immer mit fremden Federn geschmückt. Man beachte auch die nicht gerade subtilen, fremdenfeindlichen Untertöne („I’ve never seen him before. Must be some foreign exchange student.“):

Etwas professioneller, aber nicht unbedingt lustiger geht es bei „Quantum of Easing“ vom Pro-Romney Super-PAC American Crossroads zu. Obama schlüpft hier in die Rolle eines Agenten, der erfolgreich die Mission erfüllt hat, Amerikas Wirtschaft zu zerstören – in nur fünf einfachen Schritten:

So, und der Knüller kommt zum Schluss: Obamas wahrer Vater war der Kommunist Frank Marshall Davis! Und Obamas Mutter hat Nacktfotos von sich machen lassen, als sie schwanger war. Behauptet zumindest dieses Video hier, das offensichtlich ernst gemeint ist (und immerhin schon fast eine halbe Millionen Mal angeklickt wurde):

One Comment leave one →
  1. 30. September 2012 10:01

    Das „Quantum of Easing“-Video ist besonders dreist, wenn man weiß, daß es Mitt Romney selbst war, der früher für den britischen Geheimdienst tätg war: http://andreasmoser.wordpress.com/2012/02/01/true-identity-of-mitt-romney/

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