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YouTubeWatch: Wie Bridget McCormack uns zu einem (erneuten) Wiedersehen mit dem „West Wing“-Cast verhilft

21. September 2012
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Hach ja, waren das schöne Zeiten, als „The West Wing“ noch lief, die wohl beste Polit-Serie aller Zeiten. (Mit Schauern erinnere mich hingegen an den erfolglosen Versuch, das Konzept mit „Kanzleramt“ auf Deutschland zu übertragen.) Präsident Bartlet und sein Staff, allen voran Sam , Leo, C.J., Josh und Toby, zeigten den Amerikanern (und dem Rest der Welt) zwei Amtszeiten und sieben Staffeln lang, wie nervenaufreibend es ist, im Weißen Haus zu arbeiten und wieviel besser es doch wäre, wenn wirklich Josiah Bartlet dort säße und nicht George W. Bush.

Und nun, vollkommen unverhofft, hat uns Bridget McCormack, eine Bewerberin für den Supreme Court von Michigan zu einem Wiedersehen mit dem „West Wing“-Cast verholfen. Und das kam so: Die Schwester von Bridget McCormack, Mary McCormack, spielte in den späteren Staffeln von „The West Wing“ die Sicherheitsberaterin von Präsident Bartlet, Kate Harper. Und diese kam auf die Idee, mit ihren ehemaligen Kollegen aus dem „West Wing“-Cast auf ein Problem des amerikanischen Wahlsystems hinzuweisen.

Denn auf den Stimmzetteln in 15 amerikanischen Bundesstaaten werden am 6. November nicht nur die Präsidentschafts- und Kongresskandidaten aufgeführt sein, sondern, weiter unten, in der sog. „nonpartisan section“, auch die Kandidaten für die Wahlen zum Supreme Court des jeweiligen Bundesstaats. Das Problem dabei: In den letzten Jahren hat der Anteil der Wähler, die diesen unteren Teil des Stimmzettels nicht beachten, stark zugenommen, von etwa 25 Prozent auf etwa 40 Prozent. Und genau darauf will das „West Wing Reunion“-Video aufmerksam machen:

So, und wo wir schonmal dabei sind: Es gab vor vier Monaten sogar schonmal eine „West Wing“-Reunion. Und zwar zur Unterstützung der „Everybody Walk!“-Initiative, eine Online-Informationskampagne, die die Amerikaner dazu ermuntern will, sich mehr zu bewegen (nämlich mindestens 30 Minuten am Tag). Auch diese „West Wing“-Reunion ist aus meiner Sicht ziemlich gelungen und es gibt sogar noch ein „Making Of“-Video dazu auf YouTube:

Wenn man sich das so anschaut, dann drängt sich doch das Gefühl auf, dass sich die „West Wing“-Darsteller eigentlich ganz gut auch eine richtige Wiederbelebung der Serie vorstellen könnten. Das kann ich nur unterstützen: Ich bin ja immer noch dafür, dass man Präsident Bartlet eine Ausnahmegenehmigung für eine dritte und vierte Amtszeit geben sollte, v.a., falls am Ende doch noch Romney ins Weiße Haus einziehen sollte und man sich als Deutscher umso mehr nach einer Gegenrealität sehnt. :-)

Bis es soweit ist, muss man sich damit trösten, dass einige der „West Wing“-Charactere auf Twitter weiterleben, insbesondere @Pres_Bartlet, @joshualyman, @Toby_Ziegler und sogar der eigentlich verstorbene @LeoMcGarry. Ach ja, und eine „Ersatzdroge“ gibt es mittlerweile auch: Die neue Serie des „West Wing“-Machers Aaron Sorkin, „The Newsroom„. Möge ihr ein längeres Leben beschieden sein als Sorkins letzter TV-Serie, „Studio 60 on the Sunset Strip„, die es aufgrund schlechter Einschaltquoten nur auf eine Staffel brachte (in der es aber immerhin ein kurzes Wiedersehen mit dem „Josh Lyman“-Darsteller Bradley Whitford gab).

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