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Campaignwatch: Jetzt wird’s schmutzig – TV-Entscheidungsschlacht in Michigan und Arizona

27. Februar 2012
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92 Prozent sind schwer zu toppen. Aber angesichts der schwindelerregenden Summen, die die republikanischen Kandidaten und die sie unterstützenden Super-PACs im Endspurt des Vorwahlkampfs in Michigan und Arizona in ihre Fernsehwerbung  investieren, dürfte der Anteil der Angriffsspots auch dort nicht viel geringer ausfallen als im bisherigen Rekordhalterstaat Florida. Auch „Priorities USA Action„, der Super-PAC, der Barack Obama im Wahlkampf unterstützt, hat 238.000 Dollar in Fernsehwerbung in Michigan investiert.

Das Ergebnis ist mittlerweile auch auf YouTube zu bestaunen. Spitzenreiter ist wieder einmal Mitt Romney: Auf dessen YouTube-Kanal wurden innerhalb der letzten drei Tage allein fünf Attack Ads gegen seinen Haupt-Konkurrenten Rick Santorum veröffentlicht. Offensichtlich sieht man sich in Romneys Wahlkampf-Team mittlerweile genötigt, sich selbst die Hände schmutzig machen zu müssen, denn parallel wurde auf dem YouTube-Kanal des Pro-Romney-Super-PACs „Restore Our Future“ lediglich ein neuer Angriffsspot gegen Santorum veröffentlicht (in dem Santorum u.a. vorgeworfen wird, dass er ehemaligen Sträflingen die Wiedererlangung ihres Wahlrechts zugestanden hat).

Rick Santorum teilt sich die Drecksarbeit hälftig mit dem ihn unterstützenden Super-PAC „Red White and Blue Fund„: Auf beiden YouTube-Kanälen wurden in den letzten drei Tagen je zwei Angriffsspots gegen Romney bzw. Gingrich veröffentlicht:

Weniger angriffslustig zeigen sich hingegen – zumindest auf ihren jeweiligen YouTube-Kanälen – die beiden Außenseiter Newt Gingrich und Ron Paul im Wahlkampf-Endspurt. Keiner von beiden veröffentlichte innerhalb der letzten drei Tage eine neue Attack Ad. Lediglich der Pro-Gingrich-Super-PAC „Winning Our Future“ veröffentlichte einen originellen, weil animierten Anti-Romney-Satire-Spot:

Betrachtet man schließlich die letzten Angriffsspots der demokratischen Seite, so fällt auf, dass sich diese nach wie vor voll und ganz auf Mitt Romney konzentrieren. Offensichtlich ist man dort noch immer der Meinung, dass es sich bei Romney um den gefährlichsten Herausforderer von Präsident Obama handelt, trotz seiner geschwächten Position im republikanischen Kandidaten-Rennen:

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