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US-Wahlkampf, Lektion 5 (Teil 2): Mache deine Gegner lächerlich

16. Februar 2012
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Auch wenn Rick Santorums Wahlkampf-Team über deutlich weniger finanzielle Ressourcen verfügt als das von Mitt Romney: Angst vor Angriffen gegen den vermeintlich übermächtigen Konkurrenten scheint man dort nicht zu haben. Im Gegensatz zu Romney macht sich Santorum dabei auch selbst die Hände schmutzig und lässt nicht einen Super-PAC die Drecksarbeit für sich erledigen (wohl auch in Ermangelung eines ähnlich schlagkräftigen Super-PACs wie Romneys „Restore Our Future„).

Allerdings bedient sich der nun von Santorums Kampagne veröffentlichte Angriffsspot einer deutlich anderen Tonlage als die Attack Ads von Romneys Unterstützern. Der Spot zielt v.a. darauf ab, Romney und seine Attacken gegen Santorum auf satirische Weise bloßzustellen. Wie der Titel des Spots schon erahnen lässt, wird Romney darin als durchgeknallter und schießwütiger „Rombo“ dargestellt, der nur von seinen eigenen Schwächen ablenken will:

Santorums Team bedient sich damit gleich zweier beliebter Taktiken im US-Wahlkampf auf einmal: Denn mit dem Spot macht Santorum nicht nur Romney lächerlich. Er versucht gleichzeitig, sich auf diese Weise von der Schlammschlacht des Wahlkampfs zu distanzieren. Dass diese Distanzierung angesichts des verwendeten Mittels durchaus als paradox bezeichnet werden kann, gehört dabei ebenfalls zu den Regeln des US-Wahlkampfs.

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