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Campaignwatch: Romneys Unterstützer blasen zum Angriff gegen Santorum – mit Erfolg?

16. Februar 2012
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Restore Our Future„, der Super-PAC, der Mitt Romney zum Einzug ins Weiße Haus verhelfen will, hat vor zwei Tagen seine erste Attack Ad gegen Rick Santorum veröffentlicht. In dem Spot wird Santorum als „Big Spender“ bezeichnet, der im Parlament schon mehrfach für die Erhöhung staatlicher – und deshalb natürlich unnützer Ausgaben – votierte. Der Spot wird in Michigan, Arizona und Ohio ausgetrahlt.

Gestern folgte dann bereits der nächste Negativspot für Tennessee, Oklahoma, Massachusetts und Alaska. In diesem wird Santorum wiederum als verschwendungssüchtig dargestellt, zusätzlich aber auch als „Ultimate Washington Insider“ verunglimpft. Kontrastiert werden diese Verfehlungen nun auch mit den vorbildlichen Taten von Mitt Romney.

Es kann damit gerechnet werden, das diesen Angriffsspots noch weitere folgen werden, denn Santorum hat Romney erst vor Kurzem in mehreren landesweiten Umfragen überholt. In Michigan, wo am 28. Februar die Vorwahl stattfindet, liegen die beiden Kandidaten sehr nah beieinander und in Ohio führt Santorum mittlerweile vor Romney (dort findet die Vorwahl am 6. März statt). Nur in Arizona (Vorwahltermin: 28. Februar) kann Romney seine Führungsposition bislang klar behaupten.

Gerade in Michigan dürften die Wähler in den kommenden Tagen und Wochen mit einem Feuerwerk an Negativspots gegen Santorum überzogen werden, denn „Restore Our Future“ hat dort Werbeplätze für 500.000 Dollar eingekauft. Die Frage ist: Wird Romney diese erneute Geld- und Angriffswelle wieder zur Führung in den Umfragen verhelfen?

Betrachtet man den bisherigen Verlauf des Vorwahlkampfs, so kann sich Romney durchaus Hoffnungen machen, Santorum in Michigan auf ähnliche Weise zu schaden wie ihm dies mit Hilfe seiner finanzkräftigen Unterstützer schon in Florida gelang. Damals war sein schärfster Konkurrent noch Newt Gingrich, der deshalb auch die Zielscheibe der Angriffe von „Restore Our Future“ war. Wie eine interessante Analyse von John Sides auf fivethirthyeight zeigen konnte, verhalf der massive Einsatz von TV-Wahlspots in Florida Romney mit einiger Wahrscheinlichkeit zum Sieg. Man darf also gespannt sein, ob ihm und seinen Unterstützern dies in Michigan und v.a. in Ohio noch einmal gelingt.

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