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Campaignwatch: CDU veröffentlicht Angriffsspot gegen Linkspartei

31. Januar 2012

Ob da der amerikanische Vorwahlkampf als Anregung diente? CDU.tv, der YouTube-Kanal der Bundes-CDU hat heute eine Attack Ad gegen die Linkspartei veröffentlicht, die sehr amerikanisch anmutet: Bedrohliche Musik-Untermalung, dazu Bilder von vermummten Gestalten, brennenden Straßen, DDR-Grenzsoldaten, Fidel Castro und Erich Honecker. So garniert die CDU in ihrem Spot „Freiheit und Demokratie verteidigen!“ Bilder und Zitate vom Führungspersonal der Linken.

Am Ende des Spots erscheint dann der obligatorische opportune Zeuge, den man ebenfalls aus den amerikanischen Attack Ads kennt. Im CDU-Spot wird hierfür das Oberverwaltungsgericht aus Nordrhein-Westfalen herangezogen, das wie folgt zitiert wird: „Es lagen und liegen aktuell tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht von Bestrebungen der Parteien PDS, Linkspartei.PDS und DIE LINKE gegen die freiheitliche Grundordnung vor.“

Fazit: Der Spot wirkt wie die passende Untermalung der gestern erneut von CSU-Generalsekretär Dobrindt erhobenen Forderung nach einem Verbot der Linkspartei:

Nur: Warum wurde der Spot dann nicht auf dem YouTube-Kanal der CSU veröffentlicht? Und: Warum wird er überhaupt veröffentlicht? Schließlich hat nicht zuletzt Innenminister Friedrich (CSU) die Äußerungen Dobrindts kritisiert (auch wenn sich dieser gleichzeitig für eine Fortsetzung der Beobachtung der Linkspartei aussprach). Man darf also gespannt sein, ob und wie der Spot von CDU, CSU und den anderen Bundestagsparteien aufgegriffen wird.

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