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Campaignwatch: Gingrich fällt zurück – und attackiert wieder

28. Januar 2012

Vor zwei Tagen hatte ich es bereits vermutet, jetzt ist es amtlich: Kaum fällt Gingrich in Floria in den Umfragen wieder hinter Romney zurück, packt er die Dreckschleuder wieder aus:

Amüsant ist dabei, wie sehr Gingrichs Angriffsspot „What Kind of Man“ der aktuellen Attack der Democratic Rapid Response „Mitt vs. The Truth“ ähnelt:

Dieser Umstand kann als weiterer Beleg dafür angesehen werden, dass sich die Demokraten im Vorwahlkampf der Republikaner ziemlich unverhohlen als Wahlhelfer für Gingrich betätigen. Denn die Democratic Rapid Response veröffentlichte bislang unzählige Angriffsspots gegen Romney, aber nur einen einzigen gegen Gingrich – und das, obwohl Romney spätestens seit der Vorwahl in South Carolina nicht mehr als klarer Favorit der Republikaner bezeichnet werden kann.

Das Kalkül der Demokraten bei dieser Vorgehensweise ist leicht zu durchschauen. Denn während Romney im direkten Vergleich mit Obama schon seit Monaten nur wenige Prozentpunkte schlechter abschneidet, liegen zwischen Gingrich und Obama auch nach Gingrichs Sieg in South Carolina noch immer über 10 Prozentpunkte. Sollte sich daran auch nach der kommenden Vorwahl in Florida nichts ändern, wird Gingrich wohl auch weiterhin in den Demokraten einen verlässlichen Wahlhelfer haben.

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