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Campaignwatch: Wulff als Werbe-Maskottchen

23. Januar 2012

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Mit diesem Sprichwort lässt sich sehr treffend umschreiben, was Bundespräsident Wulff gerade widerfährt. Denn mehrere Unternehmen verwenden seine Kredit-Affäre nun als willkommene Episode für ihre Werbekampagnen, darunter Sixt, Jamba, Blush und Ashley Madison.

Insbesondere die beiden Werbe-Aktionen von AshleyMadison und Blush dürften Wulff nicht gerade erfreuen, handelt es sich bei AshleyMadison doch um eine Agentur zur diskreten Vermittlung von Affären („Das Leben ist kurz. Gönn‘ dir eine Affäre.“). Auch das Plakat-Motiv des Dessous-Herstellers Blush dürfte beim Bundespräsidenten nicht unbedingt für Erheiterung gesorgt haben, könnte darin doch auch eine Anspielung auf die Gerüchte um das Vorleben seiner Ehefrau verstanden werden.

Geradezu harmlos wirken im Vergleich dazu die beiden Wulff-Motive von Sixt:

  

Und das, obwohl Sixt in der Vergangenheit ja eher geringe Skrupel hatte, PolitikerInnen für die eigene Werbung böse durch den Kakao zu ziehen:

 

Das ist das Problem mit dem Leben als Person der Zeitgeschichte: Man verliert das Recht am eigenen Bild (zumindest so lange die Bilder nicht die Privat- oder Intimsphäre betreffen). Zur Freude von aufmerksamen und kreativen Werbe-Agenturen…

Quellen: tagesspiegel.de, klonblog.de

 

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