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Campaignwatch: Attack Ads vs. Massenmedien – Wer ist schuld am Niedergang von Newt Gingrich?

7. Januar 2012

Sind die zahlreichen Attack Ads gegen Newt Gingrich (z.B. von Mitt Romney) die Erklärung für seinen Niedergang in den Umfragen und sein schlechtes Abschneiden in Iowa? John Geer (einer der Gurus der Negative-Campaigning-Forschung) bezweifelt dies in einem sehr lesenswerten Blog-Beitrag auf „VU on Politics“, dem Politik-Blog der Vanderbilt University.

Geer führt darin eine alternative (und sehr plausible) Erklärung für das typische Auf und Ab in den Umfragewerten von Vorwahl-Kandidaten an, die auch eine Prognose für die Umfragewerte von Rick Santorum bzw. dessen Aussichten in den kommenden Vorwahlen ermöglicht. Hierbei spielt die mediale Kommentierung der Kandidaten die zentrale Rolle, nicht die Attack Ads der Konkurrenz. So stellt Geer in Bezug auf Gingrich fest: „[O]nce it looked like he might be able to win Iowa — and perhaps the nomination — the bright lights of the news media focused on him. This aspect of our nominating system also brought down Herman Cain. Rick Santorum may be next in line — assuming he finishes as well in Iowa as many predict.“

Dieser Zusammenhang stellt gleichzeitig eine naheliegende Erklärung für die relativ stabilen Umfragewerte von Mitt Romney dar: „This could be one reason that Mitt Romney continues to look like the best bet for the GOP nod. He has faced the bright lights before. And he has not cast as many dark shadows as his fellow competitors for the 2012 Republican nomination.“

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