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Campaignwatch: Tränen als Wahlkampfhilfe – jetzt auch bei Gingrich?

31. Dezember 2011

Wir erinnern uns: Vor ziemlich genau vier Jahren, am 7. Januar 2008 kam es während des Vorwahlkampfs der Demokraten zu einem mittlerweile legendären Tränenausbruch von Hillary Clinton. Auf die Frage einer Zuhörerin, wie Hillary eigentlich den harten Wahlkampf durchstehe, setzte diese zu einer Antwort an, die immer emotionaler wurde und ihr schließlich die Tränen in die Augen trieb. Was wiederum für jede Menge Medienaufmerksamkeit sorgte. Einen Tag später gewann sie die Vorwahl in New Hampshire mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Obama.

Viele Beobachter waren damals der Meinung, dass Hillary die Wahl in New Hampshire nur durch ihren massenmedial übertragenen Träneneinsatz gewinnen konnte, denn kurz davor hatte Obama in den Umfragen noch klar geführt. Selbst ihr Mann, Bill Clinton, äußerte sich in Interviews entsprechend. Es verwundert daher kaum, dass nun, kurz vor den ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire und anlässlich eines ähnlich tränenreichen Auftritts von Newt Gingrich bei einigen Beobachtern Erinnerungen an den Auftritt Clintons und dessen Folgen aufkommen.

P.S.: Gestern wurde auf dem YouTube-Kanal von Newt Gingrich ein Interview mit seinen beiden Töchtern veröffentlicht, in dem diese von ihm als Vater schwärmen. Ein Schelm, wer da auf die Idee einer konzertierten Emotionskampagne kommt…

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